rotklee (trifolium pratense) und andere kleearten

beim rotklee (trifolium pratense) handelt es sich um ein mitglied der familie der hülsenfrüchtler (hülsenfrüchte, fabaceae). die bei uns heimische pflanze wird gelegentlich auch als wiesenklee bezeichnet, blüht von mai bis oktober und kann bis zu 50 zentimeter hoch werden.

rotklee

rotklee (trifolium pratense)

in der naturheilkunde wird der rotklee zur linderung von beschwerden der wechseljahre eingesetzt. es werden ihm aber auch blutreinigende wirkungen nachgesagt.

aufgrund seines hohen eiweißgehaltes findet er in der landwirtschaft als futterpflanze verwendung. da er den boden mit stickstoff anreichert, kommt er dort und bei gärtnern auch als gründünger zum einsatz.

wild wachsend anzutreffen ist trifolium pratense an sonnigen standorten, z. b. in wiesen, weiden und lichten wäldern. seine blüten werden von hummeln, solitärbienen (bild oben) und einigen schmetterlingsarten angeflogen.

gelegentlich lässt er sich, wie auch der verwandte weißklee (trifolium repens), im garten als unkraut wildstaude nieder.

der rotklee eignet sich zur anzucht von keimsprossen, macht aber auch im balkonkasten oder kübel eine gute figur, wenn man es gerne naturnah mag.